Zu Beginn des Jahres 2000 regte der Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde Borken, Michael Schneider, die Idee für ein solches Projekt bei der Kontaktbörse an. Seitdem wird an dem Aufbau einer tragfähigen Organisation gearbeitet. Die Opferhilfe befindet sich noch in der Gründungsphase und kann derzeit (2003) kreisweit auf 20 Ehrenamtliche zurückgreifen. Für die Arbeit sind weitere Helfer gern willkommen.
Die Opferhilfe im Kreis Borken will Menschen in diesem Raum, die einem belastenden Ereignis ausgesetzt sind oder waren, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Nach Vorfällen wie einem Diebstahl, Verkehrsunfall, Überfall, Raub, einer Bedrohung, Misshandlung oder Vergewaltigung sollen Opfer und deren Angehörige oder auch Zeugen ein "offenes Ohr" finden.
Nicht institutionell gebundene ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen vermitteln und unterstützen. Sie begleiten bei Gängen zu Behörden (z.B. Polizei, Gericht o.ä.), helfen bei notwendigen bürokratischen Aufgaben und vermitteln bei Bedarf weiter zu professionellen Hilfsorganisationen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Opferhilfe helfen unbürokratisch und kostenfrei, je nach Wunsch persönlich oder anonym, und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder Rechts- noch Sozialberatung erteilt werden.