- Jahresbericht 2003
- 20 neue Handys von D 2
- Berührungsängste oder Probleme mit dem Handy
was ist zu tun?
Die Handy - Aktion der" Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken" kann seit der Gründung im Jahre 1999 eine erfolgreiche Bilanz auf zeigen, dies wurde bei einem Treffen der Projektgruppe deutlich." Im Kreis Borken sind über 300 Notruf - Handy s verteilt", so Hans Thesing , von der Kontaktbörse für Ehrenamtliche. Neben den Gebrauchten und auf ihre Funktionen geprüften Geräten wurden der Projektgruppe eine große Anzahl nicht gebrauchter Handy s übergeben. Die Firmen Siemens AG und D2 stellten der Aktion neue Geräte zur Verfügung, die aber durch eine Sperre nur für den vorgesehenden Zweck genutzt werden.
Als ein Beispiel wurde der Einsatz in Bocholt mit einem Handy gewertet: Der Besitzer eines Notrufhandys wurde bei einem Waldsparziergang Zeuge eines Vorfalls der eine sofortige Notfallhilfe erforderlich machte. Durch sein Notruf - Handy konnte er die notwendige erste Hilfe organisieren. "So konnte ich durch dieses für meine eigenen Sicherheit gedachte Handy einem anderen Menschen das Leben retten", so der 75 jährige Bocholter.
Durch den Kontakt mit vielen Älteren und auch jungen Alten wurde die Projektgruppe auf den Bedarf, über ein normales Handy Informationen zu bekommen, aufmerksam. Sehr oft wurde die frage gestellt "Was Kann mein Handy"? Da wurde ein Handy gekauft oder die Kinder gaben eines als Geschenk zum Geburtstag oder wie jetzt zu Weihnacht. Aber mit der Erklärung zur Technik haperte es aber noch oft.
Dies war der Anlass für die Projektgruppe " Handy", ein neues
Angebot zu konzeptionieren.
"Ich habe einige Kollegen angesprochen und gefragt, ob sie als EHRENAMTLICHE
an einem Seminar zum Thema 'Was kann mein Handy' mitmachen wollen", so
Markus Hedwig, Projektsprecher, Siemensmitarbeiter und Mitglied im Leitungsteam
der Kontaktbörse für Ehrenamtliche.
Fünf Kollegen erklärten sich bereit mitzumachen. In Borken in der Base, in Stadtlohn im Haus Hakenfort und in Ahaus in der Awo Begegnungsstätte sind diese Seminare mit großem Erfolg durchgeführt worden. Diese Erfolgsidee soll auch im kommenden Jahr weiter geführt werden.
Einer der neuen Ehrenamtlichen aus Bocholt: "Das war der Einstieg ins
Ehrenamt. Mir macht es Spaß und ich mach weiter."
Bedingung ist schon die weitere Anbindung an die Kontaktbörse für
Ehrenamtliche . "Wenn wir weiterhin KREISWEIT tätig sind, ist wie
bisher eine hauptamtliche Koordinierungsstelle
erforderlich, um die Termine zu organisieren, z.B. Zeit, Raum, Anmeldung usw.",
so der Projektsprecher Markus Hedwig. "Wir stehen im Beruf und können
von daher nicht auch noch diese Arbeit, auch wenn wir wollten, übernehmen",
so ein junger Ehrenamtlicher aus der Projektgruppe. Er wird ergänzt durch
einen Kollegen: "Wir können das machen, was wir können, und
das auch kostenlos wie bisher."
Für Gruppen, die dieses Angebot nutzen bzw. sich informieren möchten, steht das Büro der Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken zur Verfügung.
| Für die Handy - Aktion der Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken gab es am Rande des "Ehrenamttages" in Vreden-Gaxel eine angenehme Überraschung: Projektsprecher Markus Hedwig und Schirmherr Landrat Gerd Wiesmann konnten aus den Händen von Josef Schulte, Direktor der Vodafone D 2 Niederlassung Dortmund, 20 neue Handys in Empfang nehmen. "Diese Spende ermöglicht uns auch weiterhin, auf Anfrage sogenannte Notrufhandys an Bürgerinnen und Bürger zu Verfügung zu stellen," freut sich Hans Thesing, Leiter der Kontaktbörse für Ehrenamtliche. |
"Wir können bestätigen, dass der Bedarf an Notrufhandys nach
wie vor da ist," erklärte Markus Hedwig ( Bocholt ) als ehrenamtlicher
Projektsprecher und Mitglied im Leitungsteam der Kontaktbörse. "Dass
die Idee aus dem Jahr 1999 so eine große Bedeutung bekommen würde
(über 300 Handys kreisweit), war nicht voraus zu sehen und ist ein Zeichen
für die Notwendigkeit dieser Aktion," meint Hermann Elsing (Vreden
) Mitglied im Leitungsteam.
Landrat Gerd Wiesmann, der von Beginn an die Handy - Aktion als Schirmherr
unterstützt, bedankte sich auch bei Herrn Schulte und sagte, die Aktion
habe "Vorbildfunktion".
Wer für sich selbst oder andere Personen ein Notrufhandy benötigt
kann dies unter:
Telefon 02861 8029225
Telefax 02861 8029200
Die Projektgruppe Handy hat sich auch mit dem Thema "Was kann mein Handy?" beschäftigt und bietet Workshops mit diesem Thema an. Nachdem in Stadtlohn ein Termin im Haus Hakenfort mit Erfolg durch geführt wurde, wird in Verbindung mit der AWO Ahaus für Oktober ein Termin geplant. "Das Thema, sich mit den neuen Medien zu beschäftigen, ist sehr groß und uns macht es Spaß, ehrenamtliche Hilfe zu leisten," so Markus Hedwig.
Bericht über einen Handy-Workshop
14.08.03, Haus Hakenfort in Stadtlohn
Diese Frage war Ausgangspunkt und Grund dafür, dass vier Mitarbeiter
der Kontaktbörse für Ehrenamtliche des Kreises Borken
am Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung
ins Haus Hakenfort gekommen waren.
Seit 1999 bietet die Kontaktbörse solche Workshops an, der sich an diesem Abend vornehmlich an Seniorinnen und Senioren richtete. Denn die moderne und teils sehr komplizierte Technik der Nachrichtenübermittlung bereitet der älteren Generation schon mal Schwierigkeiten.
| Was bei der Bedienung von Mobiltelefonen zu beachten ist, das zeigten Markus Hedwig, Carsten Rottstegge, Bernd Telöken und Kai Heinrichs, die diesen Informationsdienst ehrenamtlich ausüben, den aufmerksamen Teilnehmern in kleinen Arbeitsgruppen. Sie erklärten jedem einzelnen die Funktionsweise seines eigenen Handys und erläuterten jedem die einfachsten und am meisten benutzten Funktionen. |
Jederzeit erreichbar zu sein und vor allem in schwierigen Situationen per
Handy unmittelbar Hilfe herbeirufen zu können, sei gerade auch für
ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren von besonderer Wichtigkeit.
Sehr interessiert zeigten sich die Teilnehmer des Workshops und waren dankbar
für die hilfreichen Informationen, wobei die vier Mitarbeiter der Kontaktbörse
für
Ehrenamtliche noch viele Fragen zu beantworten hatten.