Im Kreis Borken konnten von 1998 bis 1. Juni 2002 durch die Fahrradcodierungsaktionen 49.500 Fahrräder codiert werden, so dass im Jahr 2002 das 50.000 Fahrrad codiert werden kann.
Neu bei dieser Aktion: Ehrenamtliche Kräfte übernehmen die Kennzeichnung der Drahtesel. Die angelaufene Codierung ist eine Gemeinschaftsaktion der "Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken", der Kreispolizeibehörde Borken, der Ordnungsämter der Kommunen sowie der Provinzial-Versicherung "Westfalen".
Zusätzlicher Nutzen der Aktion: Aufgefundene gestohlene Fahrräder können mit der Fahrradcodierung den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden. Bei der Codierung "bekommt" das Fahrrad das Kreiskennzeichen, einen "Straßenschlüssel", die Hausnummer sowie das Namenkürzel des Eigentümers. Ein Vorteil ist, dass keine Kartei angelegt werden muss. Wenn ein codiertes Fahrrad in Berlin gefunden wird, kann man feststellen, dass es z. B. aus Isselburg stammt. Man kann die Codierung zwar herausschleifen, aber das hinterlässt Spuren, die bei der Polizei Verdacht aufkommen lassen, dass es sich um registriertes Fahrrad handelt.
Der erste, der bei der neuen Aktion, sein Fahrrad codieren ließ,
war der damalige Oberkreisdirektor Raimund Pingel. Herr Pingel hat
die Schirmherrschaft über die Codieraktion übernommen.