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Urkunden zur Anerkennung ehrenamtlich
Tätiger in Gescher
Mai 2003
In der Stadt Gescher kennzeichnet ein ausgeprägter Gemeinsinn das Zusammenleben.

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Fernab von jedem persönlichen Gewinnstreben geben alltäglich
Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen der Solidarität. Eine
persönliche Würdigung aller Frauen und Männer, die ehrenamtliche
Arbeit leisten, lässt sich nicht umsetzen, da es zahlreiche Mitmenschen
sind, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, und oftmals das hilfreiche
Wirken kaum bekannt ist. Einer Initiative des Bürgermeisters Heiner
Theßeling ist es zu verdanken, dass im Jahre 2003 erstmals Jugendliche
geehrt wurden. |
Es waren Jugendliche, die sich in unterschiedlichsten Projekten über
die jeweilige Vereinsarbeit hinaus, ehrenamtlich engagiert haben.
Geehrt wurden folgende Gruppen:
- Jugendliche, die mitgeholfen haben, eine ehemalige Gaststätte in
ein ansprechendes HOT umzubauen;
- Jugendliche der Kath. Kirchengemeinde St. Pankratius, die als Betreuer
alljährlich drei Ferienlager selbständig organisieren und begleiten;
- die Landjugend, die sich alljährlich durch ihren Einsatz beim Erntedank-
oder Stadtfest auszeichnet;
- Schülerinnen und Schüler der Realschule, die sich für die
Erinnerung jüdischer Geschichte engagiert haben;
- der Jugendtreff der Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt,
der sich für die deutsch-polnische Jugendbegegnung einsetzt und mit
Gescheraner Jugendlichen das KZ Auschwitz besucht;
- die Pfadfinder in Gescher, die vor Jahren den Umwelttag initiiert haben
und sich Jahr für Jahr engagiert einbringen;
- Jugendliche vom ToT Hochmoor, die sich seit Jahren im Haus einbringen
und das Ferienprogramm mitgestalten.
In den nächsten Jahren sollen jeweils Einzelpersonen oder Gruppen geehrt
werden, die sich in anderen Lebensbereichen ehrenamtlich einbringen.