Elfriede Biedermann, Hedwig Ross und Hermann Löbbing haben etwas gemeinsam. Sie wollen Gutes tun und gehen gerne auf Menschen zu. Gelegenheit dazu finden sie im Ehrenamt, als Mitarbeiter im Werkstattladen des Benediktushofes Maria Veen.
Darüber hinaus sind die drei ehrenamtlichen Mitarbeiter während ihrer Sonntagsdienste immer auch Anlauf- und Kontaktstelle für etliche Bewohner des Benediktushofes. "Der Werkstattladen ist ein Ort der Begegnung", sagt das Team vom Werkstattladen.
"Viele Bewohner kommen in den Laden, um mit uns zu reden", berichten
Elfriede Biedermann (62) und Hedwig Ross (65). Denn am Wochenende ruht die
Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen. Und wer keine Angehörigen
in der Nähe hat, freut sich über jedes Gespräch.
Hermann Löbbing weiß, "dass die Begegnungen für den einen
oder anderen eine schöne Abwechslung" sind. "Dabei machen wir
nur Schönwetter", lächelt der 63-Jährige bescheiden.
Wie seine beiden Kolleginnen gehört er bereits seit neun Jahren zum Team des Werkstattladens. "Anfangs waren wir neun Frauen und Männer", bedauern die drei Ehrenamtlichen, dass im Laufe der Jahre etliche Mitstreiter aufgeben mussten: durch Umzug, aus beruflichen oder familiären Gründen. Deshalb möchten sie jetzt gerne neue Helferinnen und Helfer gewinnen, die sonntagnachmittags ab und zu ein paar Stunden Zeit und Lust haben, im Werkstattladen Dienst zu machen. "Einfach anrufen und vorbeikommen", so könne man eventuelle Schwellenängste am ehesten überwinden.