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Essen auf Rädern für Vreden und Umgebung


Gruppenfoto der Akteure. 1978 rief die Pfarrgemeinde St. Georg die Aktion mit zunächst sechs Essen ins Leben. Seit 25 Jahren hat sich die Aktion gut bewährt.

Wer nicht in der Lage ist, täglich ein warmes Essen zu bekommen, kann sich an die Aktion "Essen auf Rädern" in Vreden wenden. Unter der Telefonnummer 0 25 64 / 99 47 11 meldet sich Walter Resing aus dem Vredener Krankenhaus, der die Essenwünsche entgegennimmt und alle Regularien klärt. Auch die Informationszentrale des Krankenhauses, Telefon: 0 25 64 / 99 3, hilft gerne bei der Vermittlung.

Neben der Normalkost, die täglich in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten wird, liefert die Krankenhausküche auch alle Diäten von Diabetes-, Reduktions- und Magenschonkost bis hin zu cholesterinarmer Kost. Photo der Krankenhausküche.
Gruppenbild von Mitarbeitern der Krankenhausküche, die das Essen verpacken. Die Mitarbeiter der Krankenhausküche unter der Leitung von Henk Teekmann und seinem Stellvertreter Martin Hunke verpacken das Essen in wiederverwertbare Warmhalte-Kartonagen.

Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer bringen die warme Mahlzeit täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, bis in die Wohnung. Das Geschirr vom Vortag nehmen sie bei dieser Gelegenheit wieder zurück.

Täglich werden so über 100 Menschen in der Stadt Vreden, aber auch in den stadtfernen Bezirken, beispielsweise in Wennewick, mit Essen versorgt.

Photo einer ehrenamtlichen Fahrerin beim Beladen ihres PKW.

Wegen der ehrenamtlichen Mithilfe und einem städtischen Zuschuss sind die Mahlzeiten auch für Bedürftige erschwinglich. 364 Tage im Jahr beliefern die Ehrenamtlichen, die sich wöchentlich abwechseln, die kranken, älteren oder alleinstehenden Menschen. Nur Kirmessonntag ruht die Aktion, weil dann viele innerstädtische Straßen in Vreden gesperrt sind.

Sie bringen nicht nur warmes Essen, sondern auch menschliche Wärme und sind das Rückgrat der "Aktion Essen auf Rädern", lobte Werner Lentfort, kaufmännischer Direktor des Vredener Krankenhauses, die neun Fahrer - fünf Frauen und vier Männer. Lediglich die Fahrtkosten lassen sie sich erstatten, und eine Versicherung für den Unglücksfall ist für sie abgeschlossen, alles andere ist Ehrensache.

Photo beim Überreichen einer Mahlzeit einer Seniorin. "Der Dank der Menschen, denen wir das Essen bringen, ihre Herzlichkeit und Liebe mit denen sie uns empfangen, sind für uns Lohn genug, und die gewachsenen zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut haben, lassen sich eh’ nicht mit Geld bezahlen", sind sich die Ehrenamtlichen einig.
"Machen Sie um der Menschen und der Sache willen weiter. Durch Ihre Hilfe können die älteren Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung bleiben", warb deren Pfarrer Christoph Backhaus bei den Ehrenamtlichen um weitere Unterstützung. Menschlich gesehen lohne es immer, denn es sei eben weitaus mehr als nur ein Essenlieferantendienst, betonen die Fahrerinnen und Fahrer. Photo eines Informationsstandes, zusammen mit Ministerpräsident Peer Steinbrück.
Photo eines Informationsstandes, zusammen mit Ministerpräsident Peer Steinbrück. Was sie sich für die Zukunft wünschen, ist Verstärkung in den eigenen Reihen. Sie suchen Menschen, die im Drei-Wochen-Rhythmus an sieben Tagen ehrenamtlich mithelfen.
   

Texte, Bilder und Informationen sind entnommen von der Homepage des
St. Marien-Hospitals Vreden - http://www.vreden.marien-kh-gmbh.de/